Das Leben in der deutschen Hauptstadt ist nicht gerade billig. Wer als Normalverdiener in Berlin wohnt, der würde sich deshalb mit Sicherheit über sinkende Strompreise freuen, denn die Energiekosten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen und haben sich neben der Miete oder der Hypothek zu einem der wichtigsten Posten bei den Lebenshaltungskosten entwickelt. Sinkende Strompreise sind allerdings allenfalls ein frommer Wunsch. Die Realität sieht komplett anders aus. Allen Prognosen zufolge werden sich die Kosten für die Energie weiter erhöhen, und zwar drastisch. Da ist es ratsam, schon heute vorzubeugen und sich daran zu gewöhnen, regelmäßig einen Stromrechner zu nutzen. So wird das Tool bezeichnet, das auf Vergleichsportalen den günstigsten Tarif ausfindig macht.

Wer noch nie einen Stromrechner benutzt hat, mag vielleicht davor zurückschrecken. Doch das ist wirklich nicht nötig. Tatsächlich funktionieren die Stromvergleiche im Internet besonders einfach und vor allem zunächst vollkommen anonym. Der User muss lediglich seine Postleitzahl eingeben und wie viel Strom er schätzungsweise pro Jahr verbrauchen wird. Wie findet man ein solches Portal? Wer etwa die Preise für Strom in Berlin vergleichen will, der gibt “Berlin” und Schlüsselwörter wie “Strompreisvergleich” oder “Stromvergleich” in die Suchmaschine ein. Sie wird ihm Portale aufzeigen, die genau auf seine Region oder seine Stadt zugeschnitten sind und all jene Lieferanten auflistet, die auch tatsächlich in diese Gegend liefern.

Nun folgt Schritt zwei – immer noch anonym. Dabei wählt der Kunde zwischen verschiedenen Optionen. Soll der Erstjahresrabatt beim Vergleich berücksichtigt werden? Oder möchte man ihn ausblenden, um die Kosten für die Folgejahre besser einschätzen zu können? Soll vielleicht nur umweltfreundlicher Strom bezogen werden? Möchte man monatlich zahlen oder für ein Jahr im Voraus? All diese kleinen Entscheidungen verändern den Tarif und damit auch die Preise für den Strom. Mit etwas Geduld kann der User aber ein maßgeschneidertes Paket genau für seine Bedürfnisse schnüren. Wer gefunden hat, wonach er suchte, kann in vielen Fällen direkt online den Anbieter wechseln. Dann kann losgespart werden; mit der Anonymität freilich ist es dann vorbei.